Letzter Tag – Nochmal zum Strand, Abflug bei +22° – Ankunft bei -10°

Etwas Weihnachtliches hat uns dann doch jeden Abend während unserer Zeit in der Türkei begleitet: der Stern von Betlehem. Dieser war ja zur Geburt Jesu (4. Dezember 6 v. Chr.) nichts Anderes als Jupiter und Saturn sehr hell an einer Stelle (so genannte Konjunktion). Im Moment ist Jupiter wieder der hellste Leuchtkörper hoch am Südhimmel – und hier im Süden steht der Jupiter ja noch viel höher als zu Hause im hohen Norden Deutschlands. Auf unseren Abendspaziergängen hat uns also der Stern von Bethlehem den Weg gewiesen (meistens aber dann doch das Garmin-eTrex 🙂 ).

Unser letzter Tag in Alanya. Über den ganzen Tag verteilt hat Michael live draußen eine Folge seines Podcasts „Brieftour-Pod“ produziert. In dieser Folge gibt er auch die Gewinner unseres Webcam-Gewinnspiels bekannt. Dieses „Brieftour-Pod Spezial Alanya“ erscheint in den nächsten Tagen, aber noch in diesem Jahr 😉 .

Nach dem Frühstück hatten wir noch eine Stunde Zeit bis zur Abholung am Hotel. Also nochmal wie am ersten Tag zum Strand, rund 150 Meter vom Hotel entfernt. Sanfte Wellen, Vormittagssonne und den Blick auf den Burgberg genießen – ein letztes Mal. Uns blutet das Herz vor Abschiedsschmerz.

Burgberg im Morgendunst

In der Morgensonne ab 9 Uhr zieht hier immer ein wenig Dunst auf.

Punkt 10.45 Uhr wurden wir am Hotel abgeholt.

Warten auf den Bus

Michael und Damaris in Warteposition - bereits winterfest eingepackt

Einmal durften wir dann doch noch vor der Ankunft am Flughafen Antalya türkischen Boden betreten – an einer Raststätte in der Nähe von Manavgat. Dort ist auf die Schnelle noch folgendes Bild entstanden.

Eine letzte Türkei-Impression an einer Bistro-Raststätte

Für uns ungewohnt war die Reihenfolge der einzelnen Checks im Flughafen Antalya. Bereits im Eingangsbereich gibt es die Sicherheitsüberprüfung (ihr wisst schon, alles Metallische ablegen und so), erst dann Check-In am Schalter von sky airlines, dann Passkontrolle, Duty-free-Bereich, und dann am Gate zum Flieger noch eine Sicherheitskontrolle. Huch!? Und hier gab es dann ein kleines Problem. Michael hatte sich im Duty-free-Supermarkt eine Geschenkpackung mit zwei Flaschen Rakı (insgesamt 1 Liter) mit zwei Gläsern gekauft. Mit diesem brennbaren Zeug und scharfkantigem Material ist er anstandslos durch die Sicherheitskontrolle gekommen. Damaris dagegen hatte zwei kleine angetrunkene Wasserflaschen im Handgepäck. Da sprang dann ein Sicherheitsoffizier auf und erzählte uns etwas von „Große Problem!“ Wir durften die Buddeln nicht unter uns aufteilen, um auf das Maximum an mitgeführten Flüssigkeiten zu kommen. Zurücklassen durften wir das „Gefahrgut“ aber auch nicht. Es hieß immer nur „Verboten!“. Nachdem wir dann vor den belustigten Augen aller Mitreisenden das Wasser austranken, durften wir passieren. Aber solange haben die Sicherheitsleute gar nicht mehr abgewartet. Also hätten wir die Flaschen wieder einpacken können. Fazit: 1 Liter brennbares Hochprozentiges ist an türkischen Flughäfen kein Problem, 0,3 Liter Wasser löst hingegen mittelschweren Alarm aus.

Im Flughafen Antalya - Burger King ist überall

Letzter Tweet vor dem Abflug - die Bordkarten liegen schon auf dem Tisch

Küste Antalya aus dem Flugzeug

Unser allerletzter Blick auf die türkische Küste

Der Flug ging recht pünktlich los, wegen Nebels in Rostock sind wir etwas verspätet mit „unserer“ Boeing 737-400 der sky airlines (Flug Nr. SHY223) um 19.00 MEZ gelandet.

Ein Flieger der sky airlines in Antalya

Ein Flieger der sky airlines in Antalya

Wolken über Bulgarien

Wolkenformationen vorm Sonnenuntergang über Bulgarien

In Rostock-Laage angekommen ging dann alles ganz schnell: kurze Passkontrolle, Koffer vom Band reißen, KEINE Zollkontrolle (es war nicht mal jemand von dieser Berufsgruppe zu sehen, der einen stichkontrollenmäßig hätte rausziehen können) und raus. Im Flugzeug sahen wir ja schon die beängstigenden Schneemengen – wie mag es unserem Auto in dieser Woche ergangen sein?

Flughafen-Parkplatz Laage nach dem großen Schnee

So fanden wir unser Auto vor - bei minus 9 Grad.

Das Auto sprang auf Anhieb an, aber das Schneeräumen hinter unserer Parklücke und Scheiben sichtmäßig Freilegen hat dann doch eine halbe Stunde gedauert. Der Nebel löste sich entlang der A19/A20 schnell auf, die Straßen entlang der 200 Kilometer nach Hause waren schneefrei und trocken und die Heimfahrt ging problemlos (auch wenn die Autoscheiben noch nach einer Stunde innen gefroren waren). Kurz vor zu Hause haben wir bei dem Geocache in Gadeland, den wir schon bei der Abfahrt besucht hatten, Halt gemacht, um einen Coin von dem Cache am Burgberg Alanya abzulegen.

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