Tag 2 – Streifzug durch die Innenstadt zu einem Friedhof

Beim Überdenken unseres Beitrages von gestern fiel uns auf, dass wir irgendwie alles in Bier umrechnen. Also nicht, dass da jetzt ein falscher Eindruck entsteht! 🙂 Aber es ist halt so eine feste Preisgröße im Kopf: Was darf ein Bier im Supermarkt, im Restaurant, an der Hotelbar kosten? Aber auch bei anderen Preisvergleichen erhärtet sich immer mehr der Eindruck: Alles kostet in etwa soviel wie in Deutschland. Der Liter Superbenzin liegt derzeit bei TL 4,85. Ganz grob durch drei geteilt (der Tageskurs liegt derzeit bei 1 EUR – TL 2,85) kommt man auf die bei uns üblichen 1,50 – 1,60 Euro.

10 Kärtchen schreiben - ohne Wiederholungen! Das fördert Kreativität.

10 Kärtchen schreiben – ohne Wiederholungen! Das fördert Kreativität.

Ähnlich das Porto: Heute morgen haben wir 10 Ansichtskarten geschrieben („Ha’m wir das schon mal hinter uns“). Auf dem Weg zur örtlichen PTT-Hauptpost haben wir dann die Briefmarken dazu gekauft. 10 Stück à TL 2,20. Nun rechnen Sie selbst! Die Zeiten des „billigen Lebens“ für Ausländer sind hier also endgültig vorbei.

Den heutigen Tag haben wir ohne feste Planung verbracht und dabei zu Fuß rund 20 km zurück gelegt. Aufgefallen ist uns dabei, dass man derzeit kaum ausländische Touristen sieht. Nahezu ausschließlich Einheimische sind auf den Straßen unterwegs.

Palmen beschneiden

Anderen bei der Arbeit zusehen – auch das ist Urlaub!

Auf dem Weg vorbei am Burgberg und entlang des Hafens sind wir in die Gegend des nordöstlichen Stadtrandes gegangen – dorthin, wo wir vor drei Jahren gewohnt haben. Viele Lokalitäten und Geschäfte von damals, die seinerzeit noch um diese Jahreszeit geöffnet hatten, sind jetzt geschlossen. Überall herrscht emsiges Treiben der Einheimischen, die Alanya fit für die nächste Saison machen.

Wir wandeln ja gerne auf Pfaden abseits des Tourismus. So sind wir durch Wohn- und Gewerbegebiete gelaufen, wo man uns ein bisschen seltsam angesehen hat. Bei Tagestemperaturen um die 18°C und schönstem Sonnenschein läuft unsereiner natürlich im T-Shirt herum, die Einheimischen dagegen durchweg in dicken Jacken. Die kleinen Schulmädchen in ihren wollenen Schuluniformen taten uns fast ein wenig Leid in der Wärme. Apropos Wetter: Wir haben ja mal wieder unverschämtes Glück. Wir haben die hiesige Wetterentwicklung schon seit Wochen von zu Hause aus beobachtet, und letzte Woche gab es tatsächlich Nachtfrost. Unser Reiseleiter, der hier geboren ist, erzählte uns gestern, dass er vergangene Woche das erste Mal in seinem Leben hier Eisregen erlebt hat. Wie vor drei Jahren – wir erinnern uns: damals gab es eine Woche vor unserer Anreise einen schweren Sturm, der im Hafen von Antalya einen Zementfrachter hat sinken lassen.

Auf unserer Wanderung haben wir uns einen Friedhof im Ortsteil Cikcilli/Çarsamba angesehen. Dies ist ein typisches Arbeiterviertel von Alanya. Dorthin gezogen hat uns ein Geocache, an dem wir uns vor drei Jahren schon einmal versucht hatten und wegen eigener Schusseligkeit und falscher mitgenommener Daten gescheitert waren. Diesmal waren wir erfolgreich. Gelernt in Sachen Kultur, Land und Leute haben wir dabei auch wieder etwas, und zwar über einen Herrn Hacıbaba, dessen Grab (Hacıbaba mezarlığı) wir besucht haben. Lt. dieser Cachebeschreibung war der Herr Hacıbaba ein weiser und friedliebender Mensch, der hier gelebt und gewirkt hat. Straßen und Lokale sind nach ihm benannt.

Friedhofscache

Ei, wo isser denn?

Den Cache selbst fanden wir abschließend in einer Friedhofsmauer.

Auf dem abendlichen Weg zurück sind wir noch in einem touristischen Souvenirladen eingekehrt und haben für Damaris ein Kopftuch gekauft. Nein, wir sind nicht konvertiert (Michael ist heute mit einem T-Shirt der Evangelischen Jugend herumgelaufen), aber da auf unseren Ausflügen in den nächsten Tagen auch Moscheebesichtigungen dazu gehören werden, gehört das Kopftuch für die Dame nun mal dazu. Übrigens: die nahegelegene Moschee an unserem Hotel gibt sich sehr weltgewandt-international:

Moschee mit LED-Suren

Suren in Deutsch, Englisch, Kyrillisch, Türkisch …

auf einer LED-Laufschrifttafel werden laufend wechselnde Koran-Suren in verschiedenen Sprachen und Schriften angezeigt.

Der Kleopatra Strand vor unserem Hotel heißt übrigens nicht einfach nur so. Der Legende nach soll die besagte Ägypterin ja nicht nur in Milch, sondern gelegentlich auch an hiesigem Küstenabschnitt gebadet haben.

Cleopatra

Hier fängt der Kleopatra Strand an. Das Abendrot ist original 17.10 Uhr.

Selbiges werden wir morgen auch tun: für den Heiligen Abend steht für uns eine Bootsfahrt auf dem Programm, die wir vorhin spontan gebucht haben. Wollten wir schon vor drei Jahren mitgemacht haben, aus Zeitgründen kam es aber nicht dazu. Wir werden morgen also mit einem kleinen Ausflugskutter den Burgberg umrunden, vorbei an verschiedenen Höhlen und verbunden mit einem Badestopp vor dem Kleopatra Strand.

Dazu morgen mehr an dieser Stelle!

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Anreise und Tag 1

Luftbild Bremen nach dem Start

Adieu, du usseliges Norddeutschland

Der lang ersehnte Reisetag ist da. Wir sind in Bremen abgeflogen. Tipp übrigens für’s Auto: Airparks Bremen. Dort kann man für eine Woche für 29 EUR das Auto stehen lassen und man wird mit einem Shuttle-Wagen direkt vor den Flughafeneingang gefahren. Allemal günstiger als z. B. in Hamburg für richtig teures Geld zu parken. Da erschien uns der weitere Weg nach Bremen stressfreier. Wir hatten ja die Sorge, dass wir im Weihnachtsreiseverkehr rund um Hamburg stecken bleiben und so den Flieger nicht rechtzeitig kriegen – völlig unbegründet! A7 und A1 waren sowas von leer.

Catering Turkish Airlines

Mittagessen in 28.000 Fuß Reiseflughöhe

Unsere Fluggesellschaft ist die Turkish Airlines. Um diese Jahreszeit gibt es nur noch sehr wenige Direktflüge nach Antalya, somit mussten wir in Istanbul umsteigen, verbunden mit fünf Stunden Aufenthalt. Aber die Flüge waren sehr angenehm. Auffällig war, dass wir beinahe die einzigen Deutschen unter lauter türkischen Heimaturlaubern waren. So haben sich auf den Flughäfen Bremen und Istanbul mitunter ergreifende Familien-Abschiedsszenen abgespielt.

Transfer Istanbul

Warten auf Anschluss – Istanbul Transit

Auf dem „Hauptflug“ gab es richtig gutes Mittagessen (wahlweise mit Chicken oder Beef – das Bordpersonal spricht kein Deutsch), was auf einem Menükärtchen auch noch vorangekündigt wurde. Auf dem einstündigen Kurzflug Istanbul-Antalya gabs nochmal ein Baguette mit Getränk nach Wahl. In Antalya sind wir kurz nach Mitternacht butterweich gelandet. Nun hätten wir ja eigentlich den üblichen Bustransfer erwartet. Aber da um diese Tages- und Jahreszeit kaum noch Leute anreisen, hat Öger Tours uns einen Fahrer mit PKW-Van organisiert – ganz für uns alleine! Richtig cool und dekadent – dafür lassen wir sehr gerne Trinkgeld springen. Wenn da ein Einheimischer um DIE Zeit extra für uns 130 km über die Staatsstraße 400 kajohlt – das MUSS für Veranstalter und Fahrer ein Zuschussgeschäft sein.

Angekommen 1

Auspacken

Angekommen

Nachts um drei auf dem Balkon – am 22. Dezember zu Hause undenkbar!

Das Hotel ist eher einfache Kategorie, was für uns bei dem Preis völlig in Ordnung ist. Auf das einheimische Essen (mehr dazu ein anderes Mal) stehen wir, genau das wollen wir. Und wenn mal auf dem Flur eine Steckdose etwas locker ist und das Zimmer nicht sooooo dem üblichen mitteleuropäischen Komfort entspricht – so what? Wir sind nur zum Pennen im Hotel. Das Hotel Balık ist ein Familienbetrieb, man nimmt sich Zeit für ein persönliches Wort, die einheimischen Zimmermädchen sind sehr lieb und man freut sich, wenn man mal den einen oder anderen türkischen Satz anbringt („Iki bira lütfen“, wenn man zwei Bier bestellt, kriegen Sie, lieber Leser, auch noch hin, oder?). Und wenn man von einheimischen Hamam-Betreibern auf der Straße auf einen Tee zu einen Smalltalk auf halb türkisch, halb englisch eingeladen wird – das ist einfach nur schön.

Noch vor dem Frühstück haben wir den Balkonblick getestet – war ja für uns das erste Tageslicht in Alanya. Glücksgefühl pur: Blick nach rechts aufs Meer, Blick nach links Richtung Berge. Und das erste Sonnenlicht seit mindestens drei Wochen!

Balkonblick rechts ...

Balkonblick rechts …

Balkonblick links

… und Balkonblick links in die Berge

Nach dem Frühstück kurz mal über die Straße zum Strand – unser fast schon traditionelles „Willkommen Urlaub!“ – ein ähnliches Bild kennen Sie schon von vor drei Jahren.

Ausblick auf schöne Tage

Willkommen Urlaub! Ausblick auf schöne Tage.

Und Damaris hat sich die ersten nassen Füße geholt. Wolkenlos, 18 Grad, wobei sich die 18 Grad hier ganz anders anfühlen als in Norddeutschland: Die Sonne steht ja viel höher und das mediterrane Klima tut ein Übriges.

Die ersten nassen Füße

Die ersten nassen Füße

Michael hat sich spontan über den Tag ein wenig den Nacken verbrannt.

Alaaddin Keykubat

Alaaddin Keykubat gab der Stadt Alanya im 13. Jh. ihren Namen.

Wir sind auch spontan einen ersten Geocache angegangen und haben dabei ein Stückchen Stadtgeschichte studiert.

Am Nachmittag erkundeten wir die Einkaufs- und Restaurationsmöglichkeiten in der direkten Hotelumgebung, was um diese Jahreszeit nicht ganz einfach ist, da viele Geschäfte in Ermangelung von Touristen geschlossen haben. So etwas hat es hier noch vor wenigen Jahren auch nicht gegeben. Der türkische Lira hat wieder etwas an Wert verloren.  Vor drei Jahren bekam man noch für einen Euro zwei TL. Mittlerweile liegt der Kurs etwa bei 2,85. Gut für uns Touristen, weil man mehr für sein Geld bekommt, aber allgemein ist das Leben hier auch teurer geworden. Ein Efes im Restaurant kostet auch schon umgerechnet über drei Euro. Wie gesagt – vor 10 Jahren noch vor der großen Währungsreforn hat man hier in der Weihnachtszeit an Imbissen an jeder Ecke sein Bier für 1 Euro gekriegt. Aber das verflixte „All inclusive“ hat hier viel kaputt gemacht, Geschäfte für Kleingastronomen und Ladenbesitzer lohnen nicht mehr.

Zurück im Hotel hatten wir das obligatorische Willkommen-Date mit einem Reiseleiter von Öger Tours. Sehr nette Talkrunde zu dritt – wir sind seine einzigen Gäste, die er in unserem Hotel seitens Öger Tours zu betreuen hat. Dankeschön, lieber Murat Yildirim! Bei ihm haben wir dann auch zwei Tagesausflüge gebucht. Am 25. Dezember geht es nach Antalya (dieser Ausflug ist sogar inklusive, was uns sehr überrascht hat!). Und am 26. Dezember gibt es eine Dörferrundfahrt ins Taurusgebirge. Mal schauen, was man uns dann für eine inszenierte Land-und-Leute-Show bietet.

Sie dürfen hier gerne einen Kommentar (oder auch mehrere) schreiben. Oder schauen Sie bei Twitter, was wir tagsüber so treiben – https://twitter.com/Baltic_Meikel – wenn Sie mögen, folgen Sie uns dort. Und wenn Sie Fragen haben, schreiben Sie uns gerne. Auf dieser Webseite finden Sie ein Mailformular.

Morgen mehr an dieser Stelle!

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Drei Jahre später – es geht wieder los!

Hochzeit in Hohwacht

Hochzeit in Hohwacht

Mittlerweile sind seit unserer letzten Alanya-Reise drei Jahre vergangen. Viel hat sich bei uns in der Zeit getan: Umzug in eine andere Stadt, neuer Arbeitsplatz – und vor allem: Wir haben geheiratet! Ist zwar schon ein halbes Jahr her, aber jetzt holen wir unsere Hochzeitsreise nach. Und auf den Tag genau sind wir wieder vom 21. bis 28. Dezember in Alanya. Unser damaliger Reiseveranstalter GTI-Travel hat zwischenzeitlich Pleite gemacht (übrigens genau in der Woche, in der wir geheiratet haben, aber da besteht kein kausaler Zusammenhang :-)). Auch die sky airlines gibt es nicht mehr. Dieses Mal reisen wir mit der Thomas-Cook-Tochter Öger Tours, nächtigen werden wir im Hotel Balık, dieses liegt auf der anderen Seite des Burgbergs direkt am bekannten Kleopatra-Strand.

Wir haben uns bereits neue Geocaches ausgesucht – so lernt man die Gegend bekanntlich am besten kennen. Einen Tag vor unserem Abflug (wir fliegen diesmal übrigens ab Bremen) muss Michael noch einen Travelbug besorgen, den wir mit auf die Reise nehmen. In zwei Tagen gehts los – morgen ist somit unser letzter Vorweihnachtstag.

Also: dranbleiben! Wir werden wieder täglich berichten, und vielleicht machen wir auch wieder ein Webcam-Gewinnspiel wie 2010. Und wenn Michael noch seine portable Audio-Technik fit kriegt, gibt es wieder eine Folge des Brieftour-Pods – „live on tape“ von vor Ort und in Kunstkopf-Stereo (some things will never change 😉 ).

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Podcast zu diesem Blog

Liebe Leser,

den letzten Tag unserer Reise haben wir auch akustisch eingefangen. Vom Aufstehen morgens im Hotel über eine Strandszene bis abends zur Landung in Rostock haben wir eine unterhaltsame Podcastfolge im Brieftour-Pod zusammengestellt. Diese könnt ihr hier hören. Genießt es! Am Schluss der Folge nennen wir auch die Gewinner unserer Weihnachtsverlosung – wir melden uns bei euch!

Wir schließen dieses Blog aber noch nicht, denn – wir kommen bestimmt wieder!

Meikel & Damaris

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Letzter Tag – Nochmal zum Strand, Abflug bei +22° – Ankunft bei -10°

Etwas Weihnachtliches hat uns dann doch jeden Abend während unserer Zeit in der Türkei begleitet: der Stern von Betlehem. Dieser war ja zur Geburt Jesu (4. Dezember 6 v. Chr.) nichts Anderes als Jupiter und Saturn sehr hell an einer Stelle (so genannte Konjunktion). Im Moment ist Jupiter wieder der hellste Leuchtkörper hoch am Südhimmel – und hier im Süden steht der Jupiter ja noch viel höher als zu Hause im hohen Norden Deutschlands. Auf unseren Abendspaziergängen hat uns also der Stern von Bethlehem den Weg gewiesen (meistens aber dann doch das Garmin-eTrex 🙂 ).

Unser letzter Tag in Alanya. Über den ganzen Tag verteilt hat Michael live draußen eine Folge seines Podcasts „Brieftour-Pod“ produziert. In dieser Folge gibt er auch die Gewinner unseres Webcam-Gewinnspiels bekannt. Dieses „Brieftour-Pod Spezial Alanya“ erscheint in den nächsten Tagen, aber noch in diesem Jahr 😉 .

Nach dem Frühstück hatten wir noch eine Stunde Zeit bis zur Abholung am Hotel. Also nochmal wie am ersten Tag zum Strand, rund 150 Meter vom Hotel entfernt. Sanfte Wellen, Vormittagssonne und den Blick auf den Burgberg genießen – ein letztes Mal. Uns blutet das Herz vor Abschiedsschmerz.

Burgberg im Morgendunst

In der Morgensonne ab 9 Uhr zieht hier immer ein wenig Dunst auf.

Punkt 10.45 Uhr wurden wir am Hotel abgeholt.

Warten auf den Bus

Michael und Damaris in Warteposition - bereits winterfest eingepackt

Einmal durften wir dann doch noch vor der Ankunft am Flughafen Antalya türkischen Boden betreten – an einer Raststätte in der Nähe von Manavgat. Dort ist auf die Schnelle noch folgendes Bild entstanden.

Eine letzte Türkei-Impression an einer Bistro-Raststätte

Für uns ungewohnt war die Reihenfolge der einzelnen Checks im Flughafen Antalya. Bereits im Eingangsbereich gibt es die Sicherheitsüberprüfung (ihr wisst schon, alles Metallische ablegen und so), erst dann Check-In am Schalter von sky airlines, dann Passkontrolle, Duty-free-Bereich, und dann am Gate zum Flieger noch eine Sicherheitskontrolle. Huch!? Und hier gab es dann ein kleines Problem. Michael hatte sich im Duty-free-Supermarkt eine Geschenkpackung mit zwei Flaschen Rakı (insgesamt 1 Liter) mit zwei Gläsern gekauft. Mit diesem brennbaren Zeug und scharfkantigem Material ist er anstandslos durch die Sicherheitskontrolle gekommen. Damaris dagegen hatte zwei kleine angetrunkene Wasserflaschen im Handgepäck. Da sprang dann ein Sicherheitsoffizier auf und erzählte uns etwas von „Große Problem!“ Wir durften die Buddeln nicht unter uns aufteilen, um auf das Maximum an mitgeführten Flüssigkeiten zu kommen. Zurücklassen durften wir das „Gefahrgut“ aber auch nicht. Es hieß immer nur „Verboten!“. Nachdem wir dann vor den belustigten Augen aller Mitreisenden das Wasser austranken, durften wir passieren. Aber solange haben die Sicherheitsleute gar nicht mehr abgewartet. Also hätten wir die Flaschen wieder einpacken können. Fazit: 1 Liter brennbares Hochprozentiges ist an türkischen Flughäfen kein Problem, 0,3 Liter Wasser löst hingegen mittelschweren Alarm aus.

Im Flughafen Antalya - Burger King ist überall

Letzter Tweet vor dem Abflug - die Bordkarten liegen schon auf dem Tisch

Küste Antalya aus dem Flugzeug

Unser allerletzter Blick auf die türkische Küste

Der Flug ging recht pünktlich los, wegen Nebels in Rostock sind wir etwas verspätet mit „unserer“ Boeing 737-400 der sky airlines (Flug Nr. SHY223) um 19.00 MEZ gelandet.

Ein Flieger der sky airlines in Antalya

Ein Flieger der sky airlines in Antalya

Wolken über Bulgarien

Wolkenformationen vorm Sonnenuntergang über Bulgarien

In Rostock-Laage angekommen ging dann alles ganz schnell: kurze Passkontrolle, Koffer vom Band reißen, KEINE Zollkontrolle (es war nicht mal jemand von dieser Berufsgruppe zu sehen, der einen stichkontrollenmäßig hätte rausziehen können) und raus. Im Flugzeug sahen wir ja schon die beängstigenden Schneemengen – wie mag es unserem Auto in dieser Woche ergangen sein?

Flughafen-Parkplatz Laage nach dem großen Schnee

So fanden wir unser Auto vor - bei minus 9 Grad.

Das Auto sprang auf Anhieb an, aber das Schneeräumen hinter unserer Parklücke und Scheiben sichtmäßig Freilegen hat dann doch eine halbe Stunde gedauert. Der Nebel löste sich entlang der A19/A20 schnell auf, die Straßen entlang der 200 Kilometer nach Hause waren schneefrei und trocken und die Heimfahrt ging problemlos (auch wenn die Autoscheiben noch nach einer Stunde innen gefroren waren). Kurz vor zu Hause haben wir bei dem Geocache in Gadeland, den wir schon bei der Abfahrt besucht hatten, Halt gemacht, um einen Coin von dem Cache am Burgberg Alanya abzulegen.

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